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Neuigkeiten aus dem Internet

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Neues Patent von Google entdeckt, deutsche Verleger verbannen Online-Angebote und Google soll seinen Suchalgorithmus offen legen.

 

 

Wait, what? Ach, das fordert nur Heiko Maas.

Internet übernimmt TV

Eigentlich war es ja abzusehen – wenn die inoffiziellen Einschaltquoten von „Game of Thrones“, also die Abrufe semi-legaler Streamingsdienste, genau so hoch wie offiziellen Einschaltquoten im klassischen TV sind – dann wird es auch SEO für TV-Sendungen geben (die Dunkelziffer illegaler Abrufe ist vermutlich höher). Bill Slawski hat das nun bestätigt: Google hat ein Patent, um Einschaltquoten als Rankingfaktor zu werten. Eine weiterer Schritt hin zu einem „Cross-medialen-Channeling“- AdWords Anzeigen, die mit Fernsehsendungen abgestimmt werden, liegen nicht mehr in weiter Ferne.

TV Testbild

Zensur?

Mehrere deutsche Webdienste, darunter T-online.de, verbannen Links zu Angeboten der Springer-Klage Gruppe – aus ihren von Google bereitgestellten Suchergebnissen. Es geht um das Leistungsschutzrecht. Ursprünglich sollten selbst kleine Textausschnitte rechtlich geschützt werden, d.h. eine Veröffentlichung wäre kostenpflichtig. Das beträfe auch Snippets in den SERPs. Diese Regelung wurde Anfang 2013 geändert, sodass Suchmaschinen weiterhin Snipptes zeigen dürfen, ohne dafür zu bezahlen.

Und dann kam Herr Springer in der FAZ zu Wort, bekundete seine Angst vor Google, bzw. dessen Monopolstellung und es wurde in diesem Sommer geklagt. Um eventuelle zukünftige Rechtsstreite gar nicht aufkommen zu lassen, haben einige deutsche Webdienste vorsorglich Links zu Angeboten der Kläger aus ihren SERPs entfernt. Die Frage ist jetzt, ob diese Webdienste Erfüllungsgehilfen der Kläger sind und schon mal mit gutem Beispiel vorangehen, oder ob sie sich damit selbst ins Bein schießen. Vermutlich beides, auch wenn der Marktanteil der sich freiwillig zensierenden Webdienste verschwindend gering ist.

 

telekom suche

 

Heiko Maas, seines Zeichens Chef des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, fordert Google auf, seinen Suchalgorithmus offen zu legen. Jup.

what

 

Auch wenn die Behauptung, dass ein Monopol nie besonders gut ist, zwar seine Berechtigung hat, stellt sich aber die Frage, ob eine Forderung nach einer Offenlegung des Suchalgorithmus, der immerhin auf einigen registrierten Patenten aufbaut, wirklich ernst gemeint sein kann. Mir scheint es, als ob wieder einmal „Neuland“ betreten worden ist.

Und deswegen zum Abschluss meine persönlichen Top 5 der lustigsten Zitate über das Internet von Netzwertig.com:

1. «Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?»
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Juni 2007, nachdem ARD-Kinderreporter sie aufforderten, “doch mal ein paar verschiedene Browser, die es gibt”, zu nennen.

2. «Was wir überlegen, ist, ob wir nicht die Pionierphase im Netz, was die Verbreitung von Radio und Fernsehen angeht, für beendet erklären sollten.»
Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, im April 2007 in der taz.

3. «Ich sehe Hausfrauen vor verstaubten Gummibäumen, die sich ausziehen.»
Monika Piel, Intendantin des WDR, im Juni 2007 auf dem Medienforum NRW über ihre Erfahrungen mit dem Web 2.0.

4. «Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

5. «Na ja gut, es gibt das Internet. Aber es dauert zu lange, bis Sie sich dort alles zusammengesucht haben, und dann sollten Sie es auch noch an diesem unsäglich doofen Bildschirm lesen. Da hilft die Zeitung und sagt: Das ist heute für dich wichtig.»
Michael Ringier, Verleger, im Interview mit der taz, 15.09.2007.

 

 

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