Am 21. April ist Mobile Algorithmus Tag!
Nächsten Dienstag wird Google einen eigenen Algorithmus für mobile Webseiten ausrollen.
Das Update war schon seit Februar auf googlewebmastercentral angekündigt, die SEO-Szene hat unzählige Beiträge über Responsive Design und darüber, wie man seine Webseite „mobile friendly“ gestaltet geschrieben – wer noch immer keine ordentliche mobile Version seiner Homepage hat, darf sich gerne an uns wenden…
EU geht gegen Google vor
Wer sich noch erinnert: In den 90ern sah sich Microsoft mehreren Klagen des EU-Kartellamtes gegenüber. Unter anderem wegen einer unrechtmäßigen Verknüpfung des Media Players mit den Windows-Betriebssystemen, der Dominanz des Internet Explorers oder der Vermutung, dass Hersteller von PCs Deals mit dem Konzern bezüglich des Betriebssystems haben.
Eine ähnliche Klage wegen einer marktbeherrschenden Stellung kommt nun auch auf Google zu. Konkret geht es um den Verdacht, dass Google seine eigenen Spezialdienste wie Google Shopping, in den Suchergebnissen stärker platziert sowie um die Dominanz des Google Betriebsystems „Android“.
Google antwortet auf die Vorwürfe in einem Beitrag mit dem eindeutigen Titel „The Search For Harm“ – Die Suche nach dem Schaden. Darin beschreibt Google, dass die unterstellte marktbeherrschende Stellung so gar nicht in der Realität besteht – Die Nutzung von Google Shopping oder Google Travel liegt in den europäischen Ländern weit unter der Nutzung von Anbietern wie Amazon, Ebay oder booking.com. Internetnutzer suchen bei weitem nicht alle Informationen bei Google, sondern gehen auf spezialisierte Dienste wie Facebook, Twitter oder Idealo.
Journalistische Angebote (Axel Springer Verlag) bekommen den Großteil ihres Traffics durch direkte Zugriffe, nicht durch die organische Suche. Zudem schläft die Konkurrenz nicht – Suchdienste, spezialisierte wie Zalando oder allgemeine wie Yahoo!, suchen beständig nach der nächsten Innovation, die den Markt umkrempeln soll. Google ist laut eigener Aussage also weit davon entfernt, „marktbeherrschend“ zu sein. Wir berichten weiter, wie sich die Untersuchung des EU-Kartellamtes entwickelt.
Yandex bringt die Links zurück!
Vor nicht ganz einem Jahr kündigte die russische Suchmaschine Yandex an, Backlinks aus der Berechnung des Rankings rauszunehmen – zumindest im Großraum Moskau. Nun kommen die Links wieder zurück! Laut Yandex ging der unlautere Kauf von Backlinks zwar zurück, dennoch gab es noch immer genügend neue Spamlinks. Die Suchmaschinenentwickler haben deshalb beschlossen, Backlinks noch genauer unter die Lupe zu nehmen, anstatt sie zu ignorieren. Das bedeutet, Spam-Links werden in Moskau nun noch härter abgestraft.
Edwards Snow Den in the White House
Ein Bug in Google Maps erlaubte es einen verifizierten Eintrag vorzunehmen, der eigentlich nicht stimmt. Wie searchengineland.com berichtet, ist es Bryan Seely gelungen, Edward Snowden ins Weiße Haus zu befördern: How A Long-Standing Google Maps Loophole Let This Man Put Edward Snowden In The White House. Edwards Snow Den („Edwards Schnee-Bude“) verkauft laut der dazugehörigen Google+ Seite Snowboards
Der Beitrag wurde zwar wieder entfernt – Bryan Seely hat aber nicht zum ersten Mal Google Maps Bugs ausgenutzt. So hat er in der Vergangenheit gefälschte Einträge des FBI und des Secret Service in Google Maps untergebracht.
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